Erziehung

Allgemeine Ziele

Es wird eine umfassende Bildung angestrebt, die neben dem Vermitteln von Sachwissen und der Erziehung zu Leistungsbereitschaft die Möglichkeit bietet, Begabungen und Talente zu entdecken und zu entfalten.

  • Alle Kinder sollen sich wohl fühlen und in ihrer Individualität akzeptiert und bestärkt, gefördert und gefordert werden.
  • Alle Kinder sollen das Lernen lernen, in ihrer Selbstständigkeit gefördert und gestärkt werden und zunehmend Verantwortung für ihre Lernprozesse übernehmen.

Neben dem Unterricht im Klassenverband und Phasen lehrerzentrierten Unterrichts sollen diese Ziele durch den Wechsel unterschiedlicher Arbeits- und Sozialformen, die Berücksichtigung unterschiedlicher Lerntypen und die weitere Öffnung von Unterricht durch Auflösung der Klassenverbände und stufenübergreifendes Arbeiten zu bestimmten Zeiten, erreicht werden.
Die Klassenlehrerin ist zentrale Ansprechpartnerin für Kinder und Eltern. Kinder werden von ihr motiviert, angeregt, gefordert, gefördert und getröstet und auf Grenzen hingewiesen. Sie berät Eltern und Kinder im Hinblick auf Arbeits- und Sozialverhalten, Lern- und Leistungsentwicklung und die Schullaufbahn, schreibt Zeugnisse, Gutachten und Empfehlungen. Aufgrund der vielfältigen pädagogischen Aufgaben übernimmt die Klassenlehrerin den Großteil des Unterrichts und führt die Klasse in der Regel über vier Jahre.

Soziales Lernen

Unser Ziel ist es, soziales Lernen so anzuregen, dass die Kinder Respekt vor den Mitmenschen durch Höflichkeit, Mitgefühl und Hilfsbereitschaft zeigen und Regeln verbindlich einhalten.

 

Eine Schulgemeinschaft erfordert, wie jede andere Gemeinschaft eine innere und äußere Ordnung. Regeln können Sicherheit im Umgang miteinander geben und ihre Beachtung wesentlich zu einem Klima beitragen, in welchem sich alle wohlfühlen. Sie ist eine gute Hilfe für Kinder, die neu an die Schule kommen und sich zurechtfinden müssen.

Eine Schul- und Hausordnung regelt bei uns das Zusammenleben in wichtigen Punkten und gibt Hinweise für das gewünschte Verhalten im Schulhaus und in der Pause (s. Schul- und Hausordnung).

Die Regeln sind für alle Kinder und Lehrerinnen verbindlich. Sie hängen in den Klassenräumen aus und werden zu Beginn des Schuljahres und je nach Anlass neu mit den Kindern besprochen. Besonders kommt es hier darauf an, dass sie von den Kindern verstanden und akzeptiert werden.

Im Falle der Schülertoiletten haben wir wegen der häufigen Verschmutzungen sogar einen „Toilettenvertrag“ entwickelt (s. Toilettenkonzept).

Bei Nichteinhaltung von Regeln und Maßnahmen, legen wir großen Wert auf die Vermittlung von Einsicht und das Gespräch und die Zusammenarbeit mit den Erziehungsberechtigten der Kinder.

Zusätzlich zur Schul- und Hausordnung entwickelt jede Klassengemeinschaft Verhaltens- und Gesprächsregeln „Klassenordnung“, die für alle Kinder der jeweiligen Klasse begründet und einsichtig sein müssen.

Darüber hinaus werden in den Klassen Konflikte oder Anliegen der SchülerInnen in Form eines Klassenrates besprochen. Dafür gilt es, eine Gesprächskultur mit den Kindern zu entwickeln und den Kindern Raum zu geben gleichberechtigt und verantwortlich Probleme besprechen und lösen zu können.

Bei andauernden Verhaltensauffälligkeiten einzelner SchülerInnen werden auch Bonus- / Verstärkerpläne eingesetzt, die diesen SchülerInnen und Eltern eine möglichst zeitnahe Rückmeldung geben.

Im Einzelfall muss geprüft werden, wo die Ursachen für auffälliges Verhalten liegen. Danach richten sich auch die zu ergreifenden erzieherischen Maßnahmen, die sowohl im Stufenteam als auch in der Klassen-/Gesamtkonferenz besprochen werden sollten.

Bei den halbjährlichen stattfindenden Gesprächen bei den Zeugnissen (Eltern- /Kindersprechtag) und bei der Entwicklung und Besprechung von Förderplänen beziehen wir die Kinder mit ein. In Einzelfällen führen KollegInnen auch Kindersprechzeiten durch.

Ab der zweiten Hälfte der ersten Klasse werden Klassensprecher gewählt. Sie vertreten die Interessen der SchülerInnen und auch einzelner MitschülerInnen. Sie bilden zusammen das Schülerparlament, das sich regelmäßig trifft um Angelegenheiten zu beraten, die alle Kinder der Schule betreffen. Das Schülerparlament wählt aus seiner Mitte die Schülersprecher.

Darüber hinaus unterstützen Helfer- und Patensysteme, stufen- und jahrgangübergreifende Unterrichtsstunden, Projekte, gemeinsame Feiern und Gottesdienste das Leben und Lernen in der Gemeinschaft.

Ersthelfer aus den Stufen 3 und 4 helfen und trösten ihre MitschülerInnen bei kleineren Unfällen während der Pausen auf dem Schulhof.

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